Das Leipziger Völkerschlachtdenkmal

© Ellie Nator - Fotolia.com

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Wenn man gut 200 Jahre in der Geschichte zurückblickt, war Europa gerade einer Gewaltherrschaft unterworfen. Dabei handelte es sich um die gewaltsame Regierungszeit des Franzosen Napoleon, der dabei war, ganz Europa zu unterwerfen und als Nachfolger des Absolutismus ein neues Zeitalter einläutete. Doch wenn man im nächsten Jahr im Herbst 200 Jahre zurückblickt, so sieht man, dass der Herrscher bereits gestürzt wurde und die einzelnen Länder dabei waren, sich wieder unabhängig zu verwalten. Großen Anteil hatte daran natürlich neben dem verunglückten Russlandfeldzug Napoleons die Völkerschlacht bei Leipzig 1813. Dort kämpften alle Länder gemeinsam gegen ihn und schafften es letztendlich, unter dem Verlust von Hunderttausenden Napoleon zu stürzen. Zu Ehren dieser gefallenen und mutigen Soldaten gibt es seit genau 100 Jahren ein Denkmal in Leipzig, welches 1913 von Kaiser Wilhelm II eingeweiht wurde.

Dabei handelt es sich um einen riesigen Koloss, der stolze 91 Meter misst und somit das größte Nationaldenkmal Deutschlands darstellt. Insgesamt wurden damals 15 Jahre an dem Bauwerk gebaut und bis heute ist es noch gut erhalten. So konnten selbst die beiden Weltkriege dem Bauwerk nichts anhaben, obwohl sich dorthin im 2. Weltkrieg viele Soldaten zurückzogen und unter Beschuss lagen. Lediglich einige Fenster gingen kaputt. Jedoch sorgten vor allem der Braunkohlestaub der DDR, Beschädigungen aus dem Krieg und eben die lange Zeit dafür, dass das Denkmal restauriert werden musste. Bis 2013 sollen diese Arbeiten dann jedoch fertig sein, da dann das große 200-jährige Jubiläum begangen werden soll. Bisher gehen die Bauarbeiten gut voran, sodass man das Gebäude bereits von weitem in einem nie gesehenen Glanz erblicken kann. Jedoch fehlen noch knapp 6 Millionen Spendengelder, wobei sich die Verantwortlichen jedoch optimistisch geben bis zur Jubiläumsfeier alles beisammen und fertig zu haben.

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